Warum einen Hochzeitsfotograf engagieren ?
In der heutigen digitalen Zeit besitzt doch fast jeder eine brauchbare Digitalkamera, unter anderem auch einige Ihrer Gäste. Durch diese Gäste ergibt sich oft schon eine fotografische Grundversorgung.
Meine Arbeit als Hochzeitsfotograf beginnt oft schon mit der Dokumentation der Hochzeitsvorbereitungen, beim Friseurtermin oder dem Ankleiden von Braut und Bräutigam. Hier werden schon viele Momente vergessen, da die fotografische Grundversorgung (Gäste) oft noch nicht vor Ort ist.
Bei den Zermonien in Kirche oder Standesamt wird die Arbeit für den Fotografen anstrengender. In Kirche oder Standesamt ist oft nicht ausreichend Licht vorhanden um mit Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras mit Kitobjektiv zu fotografieren. Der ungeübte Fotograf ist dann schnell überfordert und es wird versucht durch Quantität auszugleichen. Das Blitzlichtgewitter dabei stört die Zeremonie und sorgt oft für Unmut bei den Geistlichen (Rauswurf).
Trotz der oft schwierigen Lichtsituation in Kirchen und Standesämtern ist es für mich als erfahrener Fotograf mit passender Technik, möglich die schönen und unwiederbringlichen Motive einzufangen. Ich achte auf die Gestaltung und nutze die passenden Lichtstimmungen um die richtigen Augenblicke einzufangen.
Nach der Trauung kann der Fotograf nicht durchatmen, die Gäste schon. Es sind weiterhin viele Momente und Motive vorhanden. Oft werden nach der Kirche und der Gratulation noch einige gestellte Bilder mit Brautpaar, Trauzeugen und Eltern gemacht. Der zeitplan ist eng und die Bilder erforden eine gute Planung. An eine Alternative bei schlechtem Wetter denke ich ebenfalls.
Bei der abendlichen Feier sollen die Gäste sich amüsieren und der engagierte Fotograf achtet auf die Pflichtbilder wie das Anschneiden der Hochzeitstorte, den Schleiertanz usw. Viele kleine und große Momente zwischendurch entgehen nicht seiner Aufmerksamkeit, da er sich frei bewegen kann und als familienfremder nicht ständig in Gespräche verwickelt wird.




